EINLEITUNG

Das Bistum Kattowitz wurde mit einer Bulle von Papst Pius XI, „VixdumPoloniaeunitas”, vom 28. Oktober 1925 gegründet und wurde in die Metropole von Krakau aufgenommen. Zum Zeitpunkt der Gründung bestand das Bistum aus ca. 915.000 Gläubigen. Im Jahre 1992 wurde das Gebiet des Bistums Kattowitz als Folge der neuen administrativen Teilung der Kirche in Polen verkleinert: dem Bistum Gleiwitz wurden 6 Dekanate gegeben (200.000 Gläubige), dem Bistum Bielsko-Żywiec 8 Dekanate (350.000 Gläubige). Aktuellhatdas Erzbistum Kattowitz etwa 1.500.000 Einwohner, darunter etwa 1.450.000 Katholiken. Das Erzbistum besteht aus37 Dekanaten und 322 Kirchengemeinden, in denen 1064 Diözesanpriester, 117 Ordenspriester und 935 geweihte Im Priesterseminar bereiten sich 120 Alumnen für die Priesterweihevor.

BISTUMSHEILIGE

– MUTTERGOTTES VON PIEKARY
Die Basilika der Mutter der Gerechtigkeit und Sozialer Liebe in Piekary Śląskie ist der größte Wallfahrtsort in Schlesien, wo die Mutter Gottes angebetet wird. Die Ursprünge des Heiligtums in Piekary Śląskiestammen aus dem siebzehnten Jahrhundert, als der Pfarrer Jakub Roczkowski in den Hauptaltar das erneuerte Bild der Jungfrau Maria versetzte, das sich bisher in der Seitenkapelle befand. In der Zwischenkriegszeit begann man Wallfahrten für Männer und Jungen (am letzten Sonntag im Mai) und für Frauen und Mädchen (am Sonntag nach dem 15. August) zu veranstalten. In jeder nehmen etwa 100-150.000 Pilger teil, die sich auf dem Kalvarienberg versammeln. Seit 1992 werden am Vorabend der Männerwallfahrt Symposien zu den kulturellen und sozialen Problemen der Oberschlesier in Bezug auf die katholische Soziallehre organisiert.

– HEILIGER HYAZINTH

Auf den Gemälden wird er als Dominikaner imMönchengewand mit einer Monstranz, einem Ziborium, einem Kelch, einer Figur der Jungfrau Maria, einem Buch oder einer Lilie gezeigt.

DER DOM

Die Christkönigskathedrale von Kattowitz ist die größte Polens. Ihre Geschichte, die große und dramatische Ereignisse umfasst, ist sehr stark mit der komplizierten und schwierigen Geschichte Oberschlesiens, ganz Polens und der Kirche auf diesem Gebiet in den letzten fast einhundert Jahren verbunden. 1927 began der Bau der Kathedrale nach Plänen von Zygmunt Gawlik und Franciszek Mączyński. Da der Bischof von Kattowitz – Stanisław Adamski – ab 1952 bis 1956 in der Verbannung leben musste, nahm am 30. October 1955 der Bischof von Tschenstochau die Einweihung vor. Zweimal im Jahr – am Palmsonntag und am Gemeinschaftstag der Bewegung Licht-Leben, der nach den Sommerferien stattfindet – füllen betende und singende Jugendliche die Kathedrale.

DIE AMTIERENDEN BISCHÖFE

WIKTOR SKWORC, ERZBISCHOF METROPOLIT VON KATTOWITZ
MAREK SZKUDŁO, WEIHBISCHOF DES ERZBISTUMS KATTOWITZ
ADAM WODARCZYK, WEIHBISCHOF DES ERZBISTUMS KATTOWITZ
DAMIAN ZIMOŃ, ERZBISCHOF METROPOLIT SENIOR
GERARD BERNACKI, WEIHBISCHOFSENIOR DESERZBISTUMS KATTOWITZ

Weitere Informationen: www.archidiecezja.katowice.pl